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Posts

Es werden Posts vom 2013 angezeigt.

Du bist mehr als Dein Status - Warum Schubladen uns unsere Identität rauben und wie man da wieder rauskommt

Predigt für meinen Prädikantenkurs 08.02.2012 „Lehrer- und Pastorenvieh, gerät nur selten oder … nie!“ Die Tatsache, dass wir darüber schmunzeln können, kann Verschiedenes bedeuten: Entweder wir kennen dieses Sprüchlein und können es mit einer gesunden Portion Eigenhumor über uns ergehen lassen oder wir kennen nicht nur den Spruch, sondern wissen auch, dass leider viel zuviel Wahrheit darinsteckt. Und wir könnten Geschichten erzählen...! - Will ich aber gar nicht. Ich möchte Euch eine Freundin vorstellen: Schublade hochhalten. Dieses funktionale Möbelelement ist mir im alltäglichen Leben eine große Hilfe: eine wahre Heldin des Alltags! Mir begegnet eine Frau mit Kopftuch: aha! Muslima. In einer neuen Klasse, reißt gleich zu Beginn ein Junge, denn es sind IMMER Jungen, einen Witz, alle lachen: aha! Der Klassenclown. Ich war früher die Streberin. In der Firma gibt es die Tonangeberin, die entscheidet, was der Chef zum Dienstjubiläum diesmal nicht kriegt. Eine gute Freundin von...

Kleine graue Wolke

Habe gerade ein schönes Zitat einer jungen Filmemacherin gelesen, die selbst an MS erkrankt ist und darüber einen Dokumantarfilm dreht, der 2014 in die Kinos kommt: Eine junge und starke Frau auf dem Weg mit und zu ihrer MS "Mit dem Ziel im Blick wirst DU den Weg von ganz alleine finden" (Sabine Volgmann).

Was ich (er-)warte!!!

Ich warte auf den Postboten. Wie kurios, wenn es keinen gäbe und ich trotzdem wartete.  Ich warte auf Anrufe, wenn sich jemand, der mir wichtig ist, lange nicht gemeldet hat. Ich warte auf ein lobendes Wort, wenn ich das Gefühl habe, etwas gut gemacht zu haben. Ich warte auf Kritik, wenn ich weiß, dass etwas, das ich getan oder gelassen habe, jemanden verletzt hat oder doch haben muss, oder? Wie kurios, wenn mein Gegenüber nicht mal den Hauch einer Ahnung von meinem Warten oder auch nur meinen Bedürfnissen hätte. Der Postbote kommt ja nicht deshalb nicht, weil er streikt oder krank ist oder einfach so mal keine Lust hat, die Post auszutragen. Es gibt ihn nicht. In diesem Land gibt es keinen Menschen, der die Post von Haus zu Haus bringt. Vielleicht weil es bisher nie notwendig war, weil niemand in diesem Land Post bekam. Oder weil sich jeder seine Post selbst am Postschiff abholt. Und doch warte ich und warte und warte. Und das Warten tötet mir erst meine fröhliche, zapp...

Heute vor 6.363 Tagen

Heute wurde ich in meine neue Tätigkeit eingeführt und eingsegnet. Und danach durfte ich den 71 neu zu bgrüßenden Konfirmandinnen und Konfirmanden etwas davon erzählen, was mir meine Konfirmation bedeutet. :) "Es ist genau 6.363 Tage her oder etwas gröber: etwas mehr als 17 Jahre! Da wartete ich im Jugendbereich unseres Gemeindezentrums in Löhne in Westfalen auf unseren Pastor. Ich war aufgeregt! Und zum Glück hatten meine Mutter und ich uns dann doch gegen die zweistündige Haarglättaktion entschieden. Sonst wäre dieser Tag wohl noch stressiger geworden und das Haareglätten sowieso binnen kürzester Zeit für die Katz! Ich wartete also mit zwölf anderen auf unseren Pastor, der mit uns ein letztes Mal gemeinsam in die Kirche einmarschieren wollte. Ein gemeinsam gesprochenes Gebet, seine Predigt über die schützende Funktion von Fahrradhelmen und unser öffentliches Glaubensbekenntnis, den Segen – daran erinnere ich mich gut. Aber warum bin ich eigentlich konfirmiert? - M...

Weil ich früher so ... , hab ich doch jetzt ... verdient!

Trennungen sind die größten Kränkungen, die Du erleben kannst. Ob ein Mensch nun wörtlich geht, sich mir und meinen Bedürfnissen emotional entzieht oder stirbt. Das macht - in Bezug auf mein Getroffensein - keinen Unterschied. Im Gespräch: Wie eine Ohrfeige für die Seele Und so sind unsere Gekränktheitsgefühle, die wir auch als Erwachsene erleben, nur Wiederholungen unserer frühesten Trennungserfahrungen und weisen auch mich darauf hin, dass ich heil werden kann, wenn ich mich an die ältesten dieser Erfahrungen herantraue und lerne, sogar für sie dankbar zu sein. Wie eine schlechte Soap hatte ich viele Jahre und selten auch jetzt noch das Gefühl, dass Menschen, die mir wichtig sind, sich mir immer wieder entziehen, sich verschanzen und (für mich) nicht erreichbar sind, weil ich irgendetwas falsch gemacht habe. Doch dies scheint schlicht EIN Deutungsschlüssel zu sein. Wie ein Dechiffrierungscode, der sich offenbar über drei Jahrzehnte schon oft als richtig erwiesen hat. Doc...

gönn dir ... nichts ;)

Was geschieht mit mir in Gottes Gegenwart?  In der Bibel gibt es Berichte von Menschen, die versucht haben, in Bildern zu beschreiben, wie es ist, Gott zu begegnen, zu merken, dass sie JETZT und HIER mit Gott am selben Orte sind, mit ihm dieselbe Luft atmen und so wie er den Geruch des Altares in sich aufsaugen.  Jesaja 6   Jesaja schreibt vom Thronsaal und Hofstaat Gottes im Tempel, von der Berührung seiner Lippen mit einer glühenden Kohle durch einen mächtigen Engel. Und Jesaja erlebt symbolisch schmerzhaft, was mit mir in Gottes Gegenwart geschieht: Sie entkleidet mich. Sie macht mich nackt - nicht nur bis auf die Haut, nicht nur bis in Mark und Bein, sondern bis hinein in den letzten Winkel meiner Seele. Sie deckt auf, was mich zusammenhält. Jesajas Lippen werden berührt und er schreit: "Wehe mir! Ich vergehe!" Jesaja war Prophet. Ein Redner. Ohne seine Lippen ist er nichts. Mit seinen Lippen dient er Gott. Und doch spürt er in diesem Moment: Nicht me...

Der lange Weg zur Freiheit - Long Walk to Freedom

Am Tag meines zwölften Geburtstages, am 10. Mai 1994 wurde Nelson Mandela Präsident von Südafrika. Invictus - Trailer (Deutsch) Als ich aus der Schule kam, habe ich ein Buch begonnen zu lesen und es bis heute nicht zu Ende gebracht: "Der lange Weg zur Freiheit" - Mandelas Autobiografie. Heute werde ich es wieder hervorholen. Allein schon um diesen Menschen zu ehren, der ein ganzes Land verwandelt hat, das bis in die Neunziger hinein als gesamtes Staatssystem Idealen anhing, die zwar bis heute nirgendwo als überwunden angesehen werden dürfen, aber die zumindest die Mehrheit als verabscheuungswürdig ansieht. Kein Mensch hat vor 40, 30, 20 Jahren glauben können, dass dieser Mann einmal alt und lebenssatt in Frieden sterben darf. Und so viele haben es sich und ihm anders gewünscht. Nun ist er alt und krank und ich bin dankbar, dass meine beiden Jahrhunderte auch die seinen waren.

Was bringt es mir krank zu sein?

  Wenn ich nicht mehr kann – ganz gleich was – oder auch nicht mehr will, ist „Tut mir Leid, ich bin krank!“ (gefühlt) die bessere Alternative zu „Tut mir Leid, ich mag (dich) nicht mehr (mehr)!“ Das bedeutet, wenn ich lerne „Tut mir Leid, ich mag nicht (mehr)!“ ohne schlechtes Gewissen zu sagen, muss mein Körper nicht mehr krank sein!

Geschenk meiner Tante

Zwischen den Zeilen des Lebens Nicht die Dinge, die kommen und eilen, die Lust und Leid deiner Seele teilen, sind deines Lebens wahrer Kern. Er ruht ungreifbar - sinnenfern - zwischen des Lebens Zeilen. Tausend Gefahren, die dich umlauert und die du nie gesehn, zwischen den Zeilen stehn. Verlornes, um das du nie getrauert, Freuden und Leiden, eng verbunden, die niemals den Weg zu dir gefunden. Was könnte sein - was wäre gewesen - steht zwischen den Zeilen des Lebens zu lesen. In die Zukunft, in ferne Weiten spinnen sich tausend Möglichkeiten. Alles ist sinnvoll, nichts war vergebens, alles ist ineinander gewebt. Das wahre Leben lebt zwischen den Zeilen des Lebens. Manfred Kyber Was für ein schönes Geburtstagsgeschenk! :)

Menschen verletzen

Die Menschen sind verletzt, wenn Du sie übersiehst. Und genauso verletzt zeigen sie sich, wenn Du es wagst, zu tief in ihr Leben zu blicken. Vielleicht ist es das gleiche Phänomen, wie wenn Du in der S-Bahn eine Mutter mit ihrem behinderten Kind siehst. Und Du selbst weißt nicht, was richtig ist: hinschauen, lächeln? - Oder gerade das nicht? Die Mutter wird vermutlich beim Einem wie beim Anderen sich durch Dein Verhalten verletzt fühlen. Dein Lächeln wird als Mitleid aufgefasst. Dein Nicht-Hinschauen als Ignoranz. Wie Du´s machst, Du kannst es nicht richig machen, wenn Dein Gegenüber nicht offen ist für die Möglichkeit, dass Freundlichkeit sich dahinter verbirgt. Und was ist die Konsequenz? - Schau lieber weg! Lächele nicht! Grüß keinen Fremden! Misch Dich nicht ein! Hilf dem hingefallenen Kind nicht auf! Oder willst Du etwa, dass man Dich für einen mitleidheischenden, naiven Misanthropen hält, der keine Privatsphäre kennt und auf kleine Kinder steht? - Es fällt mir schwer, das...

Neben mir

"Excuse me, but can I be you for a while? My dog won´t bite, if you sit real still!" (Tori Amos) Samstag, 18.05.2013   Ich stehe heute Morgen neben mir. Habe gar nicht wirklich schlecht geschlafen. Dennoch bin ich nicht erholt aufgewacht. Das ist selten und daher seltsam. Mich beschleicht ein Gefühl von: „Ich stünde heute gern ein bisschen neben mir. Dann könnte ich mir entspannt ein wenig über die Schulter schauen, mir gelegentlich auf diese tippen und mir zuflüstern: „Alles ist gut!“ Oder mir ab und an eine wärmende Hand ins Kreuz legen und sehen, wie mein anderes Ich sich genießend aufrichtet und sich über diese Unterstützung freut. Oder einfach nur zuschauen. Sehen und geschehen lassen. Was ist nur los? Brauche ich Urlaub von mir selbst? - Ja, ich bin gerade ziemlich sensibel, weine, brauche Aufmerksamkeit und Unterstützung. Aber ist das ein Grund für Ichbrauchmalabstandvonmirselbst-Gedanken? - Mir scheint, weder meine Überempfindlichkeit noch das übergroß scheinen...

Die Schuld des Vaters

http://www.ardmediathek.de/wdr-fernsehen/menschen-hautnah/menschen-hautnah-wir-kriegskinder?documentId=14759194 WICHTIG: Der "Vater" ist im Folgenden nur aus der Losung zitierter Platzhalter für alle Vorfahren. Und auch das "Ich" steht für jeden, der sich angesprochen fühlt. Dies ist KEINE Ab- oder Aufrechnung! - Ganz im Gegenteil! :) Losung für den 15.04.2013 "Wer meine Gebote hält und nach meinen Gesetzen lebt, der soll nicht sterben um der Schuld seines Vaters willen." (Hesekiel 18,17) Gibt es das? Schuld, um derentwillen ich sterbe? - "Ich brauche niemanden!" "Du willst mich fertigmachen? - Sollst mal sehen!" - Wer ist nicht schon weggelaufen oder hat sich im Streit abgewendet und versteckt? Wie häufig fällt es schwer, den anderen (auch Gott) in meiner mich schützenden Festung zu dulden! Ich fühle mich nackt und alle Wunden und Narben liegen offen. So verstehe ich Schuld und in ihrer Konsequenz auch Sterben und...

´schulligung

Mein Körper redet. Mittlerweile ist es keine Fremdsprache mehr. Ich verstehe ihn. Er sagt mir klar und unmissverständlich: DAS IST ZUVIEL!  Das ist gut. Leider merkt er das manchmal erst recht kurzfristig. Blöd, Menschen hängen zu lassen, den Besten zu sagen: "ICH schaff´ das nicht, wenn Du das willst, musst DU das machen!" Das gibt Ärger und Frust auf der gegenüberliegenden Seite und ich will (am liebsten) mich (selbst) entschuldigen - und stutze: Entschuldigen? Wofür? Oder besser: Wovon? Von meinem Gefühl, dass ich das nicht schaffe? Von meinem Bedürfnis nach Ruhe? Von der Tatsache, dass das, was ich brauche, den Bedürfnissen meines Gegenübers entgegenläuft? Ja. Die kleine Janina sagt, schreit geradezu: "Ja, mach das weg! Mach das heile! Mach, dass der andere nicht mehr böse auf mich ist!" Und dem Gegenüber gilt ihr verzweifeltes: "Vergib mir! Vergib mir! Vergib mir! ... dass ich anderes brauche als Du!" Aber die kleine Janina ist ga...

MS aus guten Gründen

 „Ich suche meine eigenen Füße. Es sind die einzigen, die ich habe.“ (Jürgen Fliege in einem Fernsehinterview zu Sonja Wierks) Mein Körper will mich bewahren vor zu großen Belastungen. Schöne Vorstellung. Wie ein Kind im Cowboykostüm, das sich, nachdem es gehört hat, dass Mamas Sorgen überhand nehmen, schützend vor sie stellt und ruft: „Da müssen die erst an mir vorbei!“ Da fällt es mir leichter, mich selbst in die Arme zu schließen, mich lächelnd sanft hin und her zu wiegen und anerkennend zu sagen: „Das ist aber tapfer von Dir!“ Und das ist es. Aber nicht mehr notwendig. Ich trete regelmäßig in Kontakt mit meinem Körper. Ich erinnere mich an ihn. Ich denke an ihn – ohne von ihm zu wollen. Kein: „Ich will, dass Du willst!“ Interessanterweise erinnert mich das an Chuck Spezzanos Beziehungsratschläge: Ich schaue Dich an, betrachte Dich, erlebe Dich in Deinem Element und genieße das. Das ist anziehender als alles Wollen und Erwarten. Und dann fließt es. „Du bist Dein eigenes Kin...

Mir ist elend...

... oder: Warum Geschichten mit Happy End so wichtig sind "Meine Seele soll sich rühmen des HERRN, dass es die Elenden hören und sich freuen." Psalm 34,3 Es fällt mir zur Zeit schwerer als sonst, dankbar für mein Leben zu sein. Ich fühle mich oft ratlos. Hilflos nicht. Da sind ganz viele, die für mich da sind. Aber ich muss die Hilfe schon annehmen. Und das ist mir nach wie vor unangenehm. Weine viel. Komme mir dann noch schwächer vor. Das Gegenteil von dem, was ich sein möchte. "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig." Ja, ich weiß, Schwäche eingestehen zu können, zeugt von Stärke. Das hab ich schon so oft gedacht, dass es abgedroschen klingt. Ich bin gerade nicht in der Lage, diesen Psalm für die Elenden zu singen. Aber vielleicht ist es ja genau das: Da singt jemand seine Erlebnisse mit Gott! ICH darf es hören und Freude kehrt in mein Herz. Kein moralisierendes: "Sieh zu, dass DU den Elenden was vortirilierst!" Sondern ein: "Höre, J...

Gen22 - Isaaks Bindung - Gott fordert den versprochenen Sohn?!?

Eine Andacht für Kinder und andere Ein Vater, der sein Kind töten will? Ein Gott, der das auch noch verlangt? Wenn uns schlimme Dinge passieren, wenn wir krank werden oder jemand aus unserer Familie, wenn Papa oder Mama ihre Arbeit verlieren und darüber ganz traurig werden, wenn Du Dich ganz furchtbar mit Deinem besten Freund/Deiner besten Freundin streitest, dann können sich solche Tage ganz dunkel anfühlen. Und dann denken wir häufig: „Warum passiert das alles? Warum prüft mich Gott? Warum verlangt Gott so ein großes Opfer?“ Ich glaube nicht, dass Gott Opfer von uns verlangt oder testen will, ob wir auch ordentlich und stark genug glauben!!! Aber manchmal fühlt es sich einfach so an... Vielleicht war das für Abraham und Sarah auch so. Isaak, der versprochene Sohn ist endlich geboren! Das war ja schon ein Wunder. Nun ist er acht. Das war zu der Zeit damals schon fast erwachsen! Und nun geschieht etwas, das sich so anfühlt, als ob Gott ausgerechnet diesen Sohn zurückfordert: Viel...

Lehr-ER-fahrungen - "Du schaffst das schon!"

Lehrer. Sie prägen uns - ob wir es wollen oder nicht.  Von wem habe ich was gelernt? Meine Mutter hat mir das Fotografieren und das Kochen beigebracht. Von meiner Oma habe ich wohl meinen grünen Daumen. Von meinem Opa die Liebe zur Natur und ein erstes Gespür, dass Gott mir auch fern fest gefügter Räume und Rituale begegnet. Von meinem Papa - die Geselligkeit. Und so viele, viele mehr haben mich mit ihrem So-Sein geprägt, geschliffen, abgestoßen. Eben nicht nur im Guten. Auch ihre Macken und Ängste haben sie alle großzügig geteilt. Und meine Arschengel haben mich guten Gewissens sagen lassen: "So will ich NCIHT sein!" Und was habe ich von Gott? -  "Ich bin der HERR, dein Gott, der dich lehrt, was dir hilft, und dich leitet auf dem Weg, den du gehst!" Jes48,17 Gott, mein Lehrer. Es kommt wohl auf meine ganz persönlichen Lehrererfahrungen an, ob mir das Angst bereitet oder ich mich darüber freuen kann, dass Gott mir das beibringen will, was ich auf ...

Gottes Geist in Dir

Losungsandacht zum Teamertreffen am Mittwoch, dem 06.02.2013 Psalm 89, 12-13 12 Dir gehört der Himmel und dir gehört die Erde, das weite Land und was darauf lebt: Du hast alles geschaffen. 13 Norden und Süden legtest du fest; der Berg Tabor und das Hermongebirge jubeln dir zu. 1. Korinther 8,6 6 so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, der alles erschaffen hat und für den wir leben. Und wir haben auch nur einen Herrn, Jesus Christus, durch den alles geschaffen wurde. Durch ihn sind wir zu neuen Menschen geworden. Gott hat alles geschaffen. Alles ist durch IHN entstanden und darum ist ER in allem. Wie ein Künstler sich in sein Kunstwerk gibt, Herzblut miteinfließen lässt und so selbst Teil seines Werkes ist, so ist alles auf der Welt durchdrungen von Gottes Schöpferwillen und damit von IHM selbst. Gott ist also auch in Dir! Und doch: Nicht alles, was wir tun ist göttlich! Und natürlich könnte die Konsequenz sein, wenn ich sehe, dass Gottes göttliche Geschöpfe soviel Mi...

Zuviel ist zuviel

Ich bin krank. Aber nicht immer merke ich das selbst. Man geht rein ins Krankenhaus und kommt wieder raus und was einen krank macht, sind die Warterei und die Unsicherheit sowie das Cortison bzw. die Tatsache, dass der Körper nun schreit: "Aahh, jetzt soll ich DAS wieder selbst produzieren?!?" Doch nun tut die körpereigene Hormonproduktionsstelle wieder ordnungsgemäß ihren Dienst, ich realisiere: das Warten und die Unsicherheit haben ein Ende - und ich ertappe mich am Abend eines guten Tages bei der Hoffnung, diese Krankheit möge mich doch einfach vergessen. Die Hand kribbelt. Das ist ihr einziger Statthalter, der hier gerade die Stellung hält, so lange die anderen Symptome mal ein bisschen Urlaub machen. Ich habe mir Urlaub verordnet - vorgezogene Semsterferien. Und ich komme mir faul dabei vor und unehrlich. Und ich werde streng mit mir und mit anderen: "Ich bin ja gar nicht so krank, dass ich nicht zum Hebräischkurs könnte!" "Pack mich nicht in Watte!...

gelassenheit

meine engen grenzen hab ich, gott, von dir. grad wenn ich sie spüre, bist du ganz nah bei mir doch die dummen grenzen sprengst du nicht, mein gott. du bist der überwinder im leben und im tod doch ich, ich steh hier weiter in meiner kleinen box merk grad in deiner nähe, mit mir ist nicht viel los das zu lernen, zu begreifen, ist dein ziel für mich. denn wenn ich lern, dass ich so bin, überwindest du, nicht ich  j.p. ´09