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Lehr-ER-fahrungen - "Du schaffst das schon!"

Lehrer. Sie prägen uns - ob wir es wollen oder nicht. 

Von wem habe ich was gelernt? Meine Mutter hat mir das Fotografieren und das Kochen beigebracht. Von meiner Oma habe ich wohl meinen grünen Daumen. Von meinem Opa die Liebe zur Natur und ein erstes Gespür, dass Gott mir auch fern fest gefügter Räume und Rituale begegnet. Von meinem Papa - die Geselligkeit. Und so viele, viele mehr haben mich mit ihrem So-Sein geprägt, geschliffen, abgestoßen. Eben nicht nur im Guten. Auch ihre Macken und Ängste haben sie alle großzügig geteilt. Und meine Arschengel haben mich guten Gewissens sagen lassen: "So will ich NCIHT sein!"

Und was habe ich von Gott? - 

"Ich bin der HERR, dein Gott, der dich lehrt, was dir hilft, und dich leitet auf dem Weg, den du gehst!"
Jes48,17

Gott, mein Lehrer. Es kommt wohl auf meine ganz persönlichen Lehrererfahrungen an, ob mir das Angst bereitet oder ich mich darüber freuen kann, dass Gott mir das beibringen will, was ich auf meinem Weg brauche.

Aber mal ganz abgesehen davon - hier sagt Gott: "Was Dir noch fehlt, um Deinen Weg gut zu schaffen, das bringe ich Dir bei!" Zwar heiligt der Zweck meiner Ansicht nach nicht grundsätzlich die Mittel und ich weiß auch schon, dass Gottes didaktischen Mittel mir manchmal nur allzu unbequem und suspekt sind, aber es macht mir Mut, dass mein Weg zu schaffen ist und dass ich das nötige Wissen und Werkzeug schon bekommen werde oder vielleicht sogar schon bekommen habe.

Und so, wie ich mit jedem Foto, das ich knipse, die Ratschläge meiner Mama zu schönen Perspektiven im Ohr habe, höre ich Gottes Stimme, die in meinem Herzen flüstert: "Du kannst alles, was Du brauchst, um diese Situation zu bestehen!"




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