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Mir ist elend...

... oder: Warum Geschichten mit Happy End so wichtig sind

"Meine Seele soll sich rühmen des HERRN, dass es die Elenden hören und sich freuen."
Psalm 34,3

Es fällt mir zur Zeit schwerer als sonst, dankbar für mein Leben zu sein. Ich fühle mich oft ratlos. Hilflos nicht. Da sind ganz viele, die für mich da sind. Aber ich muss die Hilfe schon annehmen. Und das ist mir nach wie vor unangenehm. Weine viel. Komme mir dann noch schwächer vor. Das Gegenteil von dem, was ich sein möchte.

"Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig."

Ja, ich weiß, Schwäche eingestehen zu können, zeugt von Stärke. Das hab ich schon so oft gedacht, dass es abgedroschen klingt.

Ich bin gerade nicht in der Lage, diesen Psalm für die Elenden zu singen. Aber vielleicht ist es ja genau das: Da singt jemand seine Erlebnisse mit Gott! ICH darf es hören und Freude kehrt in mein Herz.

Kein moralisierendes: "Sieh zu, dass DU den Elenden was vortirilierst!"
Sondern ein: "Höre, Janina! Und freue Dich!"

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