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padautz!

der nebel. er hüllt alles ein. mein körper schimpft. alles schimpft über alles. besonders die nebelgraue kälte. wenn ich niese, zieht es mir bis in den steiß. - also ich mag den nebel. ist wie ne plastiktüte über dem kopf nur weniger suizidal. schränkt den blick ein. das ist ganz hilfreich. gemeinhin bin ich wunderbar weitsichtig - in alle richtungen. aber stolpere über meine eigenen füße. eine bifokalbrille mit geschwärzter oberer hälfte wäre auch nicht schlecht. aber der nebel tut´s auch. ich muss dann nicht weitsehen. ich bin hier. ganz jetzt. und versuche mich zu konzentrieren. es ist still. heute keine stimmen. nicht mal summen. das garstige hässliche männlein hat mir heute morgen schon einen besuch abgestattet. das reicht. dieses biest klopft noch nicht einmal an. ich geb nicht viel auf knigge, aber ein bisschen anstand darf schon sein. plötzlich aus dem nichts sitzt es da, füße auf dem tisch mit meinen letzten vorräten aus dem kühlschrank genüsslich speisend. ich frage mich noch: "wer hat den reingelassen?" da schmatzt es vor sich hin: "wie, darüber hast du noch nicht nachgedacht? na, das ist doch offensichtlich, warum er das macht!" und ich könnte lachen, weinen und kotzen zugleich. ich kotze - darüber, wie tief diese rille vor der macke in der platte schon sein muss. vielleicht sollte ich sie einfach mal wegschmeißen. ich weine, denn im handgepäck hat das männlein eine nur zu bekannte versteckt. ich lache - irre, wirr, aber gewiss, dass das alles irrwitzig sein muss, weil sowas doch wohl sonst keine wiederholung verdiente. und ich lache auch, weil ich spüre, dass ich schon gelernt habe. aber ob es reicht? ein "diesmal" schwingt mit und es wabert in der stimme des männleins durch den raum. aber ich frage: wofür? wozu? was soll die fragerei? und wenn der nebel sich verzieht - was dann? verliert sich der blick an details in der ferne? ich weiß, was ich will. ich weiß auch, dass ich das nur schritt für schritt erreichen kann. ich sehe es. ich bin ein guter beobachter. schon immer gewesen. ich wünsche mir eine hand, die mir das kreuz stärkt und deren wärme mir mut macht. ich wünsche mir sogar das paar hände, das meine nimmt und eine stimme, die sagt: "probier es, du schaffst das! und wenn du fällst, bin ich da!" ich sehe meine füße, aber ich misstraue ihnen, dass sie mich so gut tragen können, wie ich es bei den anderen sehe. und doch: ich stehe. das lächeln des anderen ist stärker, sagt: "da, wo du zweifelst, glaube ich für dich! was soll die fragerei?"

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