der nebel. er hüllt alles ein. mein körper schimpft. alles schimpft über alles. besonders die nebelgraue kälte. wenn ich niese, zieht es mir bis in den steiß. - also ich mag den nebel. ist wie ne plastiktüte über dem kopf nur weniger suizidal. schränkt den blick ein. das ist ganz hilfreich. gemeinhin bin ich wunderbar weitsichtig - in alle richtungen. aber stolpere über meine eigenen füße. eine bifokalbrille mit geschwärzter oberer hälfte wäre auch nicht schlecht. aber der nebel tut´s auch. ich muss dann nicht weitsehen. ich bin hier. ganz jetzt. und versuche mich zu konzentrieren. es ist still. heute keine stimmen. nicht mal summen. das garstige hässliche männlein hat mir heute morgen schon einen besuch abgestattet. das reicht. dieses biest klopft noch nicht einmal an. ich geb nicht viel auf knigge, aber ein bisschen anstand darf schon sein. plötzlich aus dem nichts sitzt es da, füße auf dem tisch mit meinen letzten vorräten aus dem kühlschrank genüsslich speisend. ich frage mich noc...
- denn niemand vermag spannender zu erzählen als DEIN leben -