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Die Schuld des Vaters

http://www.ardmediathek.de/wdr-fernsehen/menschen-hautnah/menschen-hautnah-wir-kriegskinder?documentId=14759194 WICHTIG: Der "Vater" ist im Folgenden nur aus der Losung zitierter Platzhalter für alle Vorfahren. Und auch das "Ich" steht für jeden, der sich angesprochen fühlt. Dies ist KEINE Ab- oder Aufrechnung! - Ganz im Gegenteil! :) Losung für den 15.04.2013 "Wer meine Gebote hält und nach meinen Gesetzen lebt, der soll nicht sterben um der Schuld seines Vaters willen." (Hesekiel 18,17) Gibt es das? Schuld, um derentwillen ich sterbe? - "Ich brauche niemanden!" "Du willst mich fertigmachen? - Sollst mal sehen!" - Wer ist nicht schon weggelaufen oder hat sich im Streit abgewendet und versteckt? Wie häufig fällt es schwer, den anderen (auch Gott) in meiner mich schützenden Festung zu dulden! Ich fühle mich nackt und alle Wunden und Narben liegen offen. So verstehe ich Schuld und in ihrer Konsequenz auch Sterben und...

´schulligung

Mein Körper redet. Mittlerweile ist es keine Fremdsprache mehr. Ich verstehe ihn. Er sagt mir klar und unmissverständlich: DAS IST ZUVIEL!  Das ist gut. Leider merkt er das manchmal erst recht kurzfristig. Blöd, Menschen hängen zu lassen, den Besten zu sagen: "ICH schaff´ das nicht, wenn Du das willst, musst DU das machen!" Das gibt Ärger und Frust auf der gegenüberliegenden Seite und ich will (am liebsten) mich (selbst) entschuldigen - und stutze: Entschuldigen? Wofür? Oder besser: Wovon? Von meinem Gefühl, dass ich das nicht schaffe? Von meinem Bedürfnis nach Ruhe? Von der Tatsache, dass das, was ich brauche, den Bedürfnissen meines Gegenübers entgegenläuft? Ja. Die kleine Janina sagt, schreit geradezu: "Ja, mach das weg! Mach das heile! Mach, dass der andere nicht mehr böse auf mich ist!" Und dem Gegenüber gilt ihr verzweifeltes: "Vergib mir! Vergib mir! Vergib mir! ... dass ich anderes brauche als Du!" Aber die kleine Janina ist ga...

MS aus guten Gründen

 „Ich suche meine eigenen Füße. Es sind die einzigen, die ich habe.“ (Jürgen Fliege in einem Fernsehinterview zu Sonja Wierks) Mein Körper will mich bewahren vor zu großen Belastungen. Schöne Vorstellung. Wie ein Kind im Cowboykostüm, das sich, nachdem es gehört hat, dass Mamas Sorgen überhand nehmen, schützend vor sie stellt und ruft: „Da müssen die erst an mir vorbei!“ Da fällt es mir leichter, mich selbst in die Arme zu schließen, mich lächelnd sanft hin und her zu wiegen und anerkennend zu sagen: „Das ist aber tapfer von Dir!“ Und das ist es. Aber nicht mehr notwendig. Ich trete regelmäßig in Kontakt mit meinem Körper. Ich erinnere mich an ihn. Ich denke an ihn – ohne von ihm zu wollen. Kein: „Ich will, dass Du willst!“ Interessanterweise erinnert mich das an Chuck Spezzanos Beziehungsratschläge: Ich schaue Dich an, betrachte Dich, erlebe Dich in Deinem Element und genieße das. Das ist anziehender als alles Wollen und Erwarten. Und dann fließt es. „Du bist Dein eigenes Kin...

Mir ist elend...

... oder: Warum Geschichten mit Happy End so wichtig sind "Meine Seele soll sich rühmen des HERRN, dass es die Elenden hören und sich freuen." Psalm 34,3 Es fällt mir zur Zeit schwerer als sonst, dankbar für mein Leben zu sein. Ich fühle mich oft ratlos. Hilflos nicht. Da sind ganz viele, die für mich da sind. Aber ich muss die Hilfe schon annehmen. Und das ist mir nach wie vor unangenehm. Weine viel. Komme mir dann noch schwächer vor. Das Gegenteil von dem, was ich sein möchte. "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig." Ja, ich weiß, Schwäche eingestehen zu können, zeugt von Stärke. Das hab ich schon so oft gedacht, dass es abgedroschen klingt. Ich bin gerade nicht in der Lage, diesen Psalm für die Elenden zu singen. Aber vielleicht ist es ja genau das: Da singt jemand seine Erlebnisse mit Gott! ICH darf es hören und Freude kehrt in mein Herz. Kein moralisierendes: "Sieh zu, dass DU den Elenden was vortirilierst!" Sondern ein: "Höre, J...

Gen22 - Isaaks Bindung - Gott fordert den versprochenen Sohn?!?

Eine Andacht für Kinder und andere Ein Vater, der sein Kind töten will? Ein Gott, der das auch noch verlangt? Wenn uns schlimme Dinge passieren, wenn wir krank werden oder jemand aus unserer Familie, wenn Papa oder Mama ihre Arbeit verlieren und darüber ganz traurig werden, wenn Du Dich ganz furchtbar mit Deinem besten Freund/Deiner besten Freundin streitest, dann können sich solche Tage ganz dunkel anfühlen. Und dann denken wir häufig: „Warum passiert das alles? Warum prüft mich Gott? Warum verlangt Gott so ein großes Opfer?“ Ich glaube nicht, dass Gott Opfer von uns verlangt oder testen will, ob wir auch ordentlich und stark genug glauben!!! Aber manchmal fühlt es sich einfach so an... Vielleicht war das für Abraham und Sarah auch so. Isaak, der versprochene Sohn ist endlich geboren! Das war ja schon ein Wunder. Nun ist er acht. Das war zu der Zeit damals schon fast erwachsen! Und nun geschieht etwas, das sich so anfühlt, als ob Gott ausgerechnet diesen Sohn zurückfordert: Viel...

Lehr-ER-fahrungen - "Du schaffst das schon!"

Lehrer. Sie prägen uns - ob wir es wollen oder nicht.  Von wem habe ich was gelernt? Meine Mutter hat mir das Fotografieren und das Kochen beigebracht. Von meiner Oma habe ich wohl meinen grünen Daumen. Von meinem Opa die Liebe zur Natur und ein erstes Gespür, dass Gott mir auch fern fest gefügter Räume und Rituale begegnet. Von meinem Papa - die Geselligkeit. Und so viele, viele mehr haben mich mit ihrem So-Sein geprägt, geschliffen, abgestoßen. Eben nicht nur im Guten. Auch ihre Macken und Ängste haben sie alle großzügig geteilt. Und meine Arschengel haben mich guten Gewissens sagen lassen: "So will ich NCIHT sein!" Und was habe ich von Gott? -  "Ich bin der HERR, dein Gott, der dich lehrt, was dir hilft, und dich leitet auf dem Weg, den du gehst!" Jes48,17 Gott, mein Lehrer. Es kommt wohl auf meine ganz persönlichen Lehrererfahrungen an, ob mir das Angst bereitet oder ich mich darüber freuen kann, dass Gott mir das beibringen will, was ich auf ...

Gottes Geist in Dir

Losungsandacht zum Teamertreffen am Mittwoch, dem 06.02.2013 Psalm 89, 12-13 12 Dir gehört der Himmel und dir gehört die Erde, das weite Land und was darauf lebt: Du hast alles geschaffen. 13 Norden und Süden legtest du fest; der Berg Tabor und das Hermongebirge jubeln dir zu. 1. Korinther 8,6 6 so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, der alles erschaffen hat und für den wir leben. Und wir haben auch nur einen Herrn, Jesus Christus, durch den alles geschaffen wurde. Durch ihn sind wir zu neuen Menschen geworden. Gott hat alles geschaffen. Alles ist durch IHN entstanden und darum ist ER in allem. Wie ein Künstler sich in sein Kunstwerk gibt, Herzblut miteinfließen lässt und so selbst Teil seines Werkes ist, so ist alles auf der Welt durchdrungen von Gottes Schöpferwillen und damit von IHM selbst. Gott ist also auch in Dir! Und doch: Nicht alles, was wir tun ist göttlich! Und natürlich könnte die Konsequenz sein, wenn ich sehe, dass Gottes göttliche Geschöpfe soviel Mi...