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Es werden Posts vom März, 2012 angezeigt.

Bahnfahrt mit geschlossenen Augen

"Wem viel gegeben ist, von dem wird viel verlangt. Und wem viel anvertraut wurde, von dem wird umso mehr gefordert." Lk 12,48 Ich erlebe, dass Kinder sich ihre Freunde aufs Geratewohl wählen. Mir erscheint ihre Entscheidung, wen sie mögen und wen nicht, willkürlich - jeder inneren Logik entbehrend. Sie können nicht erklären, warum sie diese Tante lieber haben, als die andere, warum dieser Sohn der Nachbarn ein tauglicher Spielkamerad und jener nicht mal wert ist, begrüßt zu werden.  Ich merke, mir gefällt der Gedanke nicht, dass Freundschaften durch Zufall entstehen, dass nicht ich es bin, meine Person es ist, die mich zu einer Freundin macht, sondern die Umstände. Im Kindergarten: das gemeinsame Spiel, in der Schule: der blöde Lehrer, über den wir gemeinsam schimpfen, in der Uni: die Hausarbeit, durch die wir uns zusammen kämpfen.  Ich bin umgezogen - das Terrain: völlig fremd und neu. Wie die Menschen. Ich kann mich kaum erinnern, wie es früher für mich war, ...

Schatzfinder

oder Wie ich lernte, eine tiefe Furche auf der Stirn zu tragen Es gibt Dinge, die kommen einfach nie aus der Mode. Sachen, die seit ihrer Erfindung nicht einfach von dem einen gemocht und vom anderen auch noch gewollt werden, sondern die, seitdem sie zum ersten Mal Verwendung fanden, so wenig aus dem menschlichen Leben wegzudenken sind, als gehörten sie zum Menschsein dazu wie der Gang auf zwei Beinen und die Fähigkeit sich wohl zu artikulieren. Wobei das ein oder andere, das einmal solchen Status genoss, solchen bereits wieder verloren zu haben scheint. Aber eines, dem wird dieses Schicksal erspart bleiben. So wahr ich... Mit dieser Wahrheit wurde ich konfrontiert, als ich an einem Tag im Juli, der es nach Maßstäben eines mitteleuropäischen Post-Eiszeitalters nicht zur Bezeichnung eines Sommertages brachte,einen Schatz fand. Das war kein Glück. - Missverstehen Sie mich nicht! Es war auch kein Pech. Es war … nichts. Es war nur einfach. Ich hatte weder gesucht, noch gehofft....

es könnte alles so einfach sein

es könnte alles so einfach sein, wenn... ... ich immer sagte, was ich denke. ... ich in jedem augenblick wüsste, was ich will. ... nicht die angst vor der reaktion des anderen mein handeln wie mein seinlassen bestimmte. ... ich nur mein eigenes päckchen trüge. ... ich die regie über mein leben und die hauptrollen selbst übernähme.